blanvalet, Buchreihe, Fantasy, Rezension

Wächter und Wölfe – Die Auferstehung der Dunklen Dame von Anna Stephens

Ach hätte ich es doch nicht gelesen. Nicht das es so schlecht gewesen wäre, nein das nicht im Gegenteil. Aber ausgerechnet mein Lieblingscharakter musste sterben. Das hinterlässt mich noch immer ein wenig traurig. Kommen wir aber lieber zu den anderen Dingen die mir beim Lesen gefallen haben.
Zunächst mag ich es wenn die Figuren aus den Bänden zuvor immer wieder mit von der Partie sind. So auch hier. Nach dem Rilporin gefallen ist müssen sich unsere Freunde wieder neu sammeln und mit den Verlusten umgehen die sie hinnehmen mussten. Es gibt zahlreiche Verletzte und auch einige Gefangene. Darunter Vaunt, der steng bewacht zur Tatenlosigkeit verdammt ist. währenddessen reisen Dom, Ash und Crys durchs Land um neue Verbündete im Kampf gegen die Mirak zu gewinnen. Dabei ist das Verhältnis zwischen den drei Reisenden noch immer leicht getrübt.
Zugleich erstarkt Lanta zusehends immer mehr und versucht die Dunkle Dame wieder ins Leben zurückzuholen. Rillirin sieht sich mit Dallis Meinung zu ihrem Kind konfrontiert. Viel mehr möchte ich nicht verraten. Die Handlung ist zu Buchbeginn noch leicht ruhig, nimmt dann aber an Fahrt auf.
Zu den Charakteren:
Crys und Ash stehen nun endlich zueinander und genießen ihre Zeit. Was mir an beiden so gefallen hat ist unter anderem ihr Humor.-und liebevoller Umgang miteinander. Auch das sie Dom gegenüber noch loyal waren, was angesichts seiner Taten mehr als großzügig ist. Dom selbst kann wohl auch am wenigsten was dafür, denn er steht unter dem Einfluss einer Macht der er sich kaum entziehen kann. Lanta ist wieder in ihrem Element, sie will Macht und dafür ist sie bereit alles zu tun und alles zu opfern. Corvus wirkt neben ihr eher wie ein braves Lamm das ihr gehorcht. Tara hat mich angenehm überrascht, hat sie doch eine vollkommen andere Seite von sich gezeigt. Rillirin ist mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen, sie ist eine Kämpferin und hat nichts davon verloren.
Was den Schreibstil angeht so kann ich mich auch nur wiederholen. Anna Stepens kann gut mit Worten umgehen.Sie entfacht mit einfachen Beschreibungen seine Welt und seine Charaktere vor den Augen des Lesers und lässt sie in der Handlung aufgehen. Man möchte am liebsten gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Einziger Kritikpunkt an diesem Teil des Buches ist nur mein persönlicher Verlust meines Lieblingscharakters. Das zu Lesen tat weh und hat mir das Ende der tollen Geschichte ein wenig verleidet.
Ein würdiger Abschluss der Buchreihe, wenngleich auch für mich ein wehmütiger. Trotzdem wurde auch in diesem Buch wieder alles richtig gemacht. Ich bin zwar traurig das ausgerechnet diese eine Figur sterben musste, aber das hat trotzdem perfekt zur Handlung gepasst. Auch in diesem Band war es wieder spannend, es gab die Antwort auf die gestellten Fragen und es war ein stimmiges Ende. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht diese Buchreihe zu lesen. Es gab Magie, böse Gegner und eine Menge an interessanter Charaktere sowie eine tolle Handlung. Ich persönlich freue mich schon auf neuen Lesestoff der Autorin.

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