blanvalet, Buchreihe, Fantasy, Rezension

Schwester der Finsternis ( Das Schwert der Wahrheit, Band 6) von Terry Goodkind

Oh je Kahlans Verletzungen sehen nicht gut aus und Richard bringt sie deswegen in seine alte Heimat damit sie sich erholen kann. Doch längst hat sich eine Schwester der Finsternis an ihre Fersen geheftet um Richard zu entführen. Durch eine besondere Handlung, die ich jetzt nicht spoileren mag, zwingt sie Richard mit ihr zu kommen. Ihm bleibt auch gar keine andere Wahl wie es scheint. Richards Weg führt ihn geradewegs zu Kaiser Jajang der sich ein gewaltigen Palast bauen lässt. Richard landet als Arbeiterskalve genau dort und muss schwere Arbeiten verrichten. Er geht zum schein darauf ein um Kahlan nicht zu gefährden. und Kahlan, sie hat nur ein Ziel, die Midlands zu verteidigen und dabei überschate sie mit einer Härte und auch Kaltherzigkeit, die mich ehrlich ein wenig entsetzt hat.

Und auch sonst ist dieser Band komplett anderst als der letzte. War Band fünf ein wenig schwächer, so ist dieser hier meiner Meinung nach um einiges dunkler und härter. Auch die Spannung ist zurück. Selbst wenn ich mich sehr über Kahlans Vorgehen wundere. Bei Richard war hingegen auch ein Prozess zu vermerken. So musste er diesemal am eigenen Leib erfahren wie das Leben in der Alten Welt ist. Und ich denke das hat auch ein wenig seine Sicht der Dinge geändert bzw. er musste erkennen das nicht alles nur Schwarz/Weiß ist.

Ich muss aber auch sagen, das mir der Charakter von der Schwester der Finsternis, Nicci, in diesem Band gut gefallen hat. Sie wirkte interessant und man konnte auch hier gut sehen das es nicht einfach nur böse Charaktere gibt, sondern welche, die fehlgeleitet sind und/oder die für ihre Überzeugungen zu kämpfen bereit sind. Für sie war es das Wohl der Menschheit. Zwar bleib mir Schleierhaft wieso sie nun für den Hüter „arbeitete“ aber nun gut. Spannend ist es in jedem Fall.

War der fünfte Band noch ruhig, so ist dieser wieder mit mehr Spannung gespickt. Es hat mich zwar ein wenig gestört, das Richard wieder einmal so leicht zu „entführen“ war, aber immerhin war es plausibel dargestellt und hat auch gut zur Handlung gespasst. Hier hat Richard auch wieder ein wenig mehr Tiefe gewonnen und musste über die eine oder andere Sichtweise nachdenken. Während mich Kahlan wirklich mit einer handlung echt überrascht hat. den sie wirkte dabei richtiggehend kalt. So kannte ich sie bis dato nicht. Trotzdem war ich wieder gerne mit unseren Helden auf Reise und habe die Geschichte sehr genossen. Zum schreibstil möchte ich diesemal nur soviel sagen, er hat mir wie immer gut gefallen. Ich wurde wie immer gut unterhalten und fiebere schon dem nächsten Band entgegen.

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