blanvalet, Buchreihe, Fantasy, Rezension

Die Gläserne Wüste:Das Spiel der Götter 18 von Steven Erikson

Langsam geht es dem Ende zu und ich will auch gleich vorweg schicken das man wirklich alle Bücher der Reihe gelesen haben muss, um in dieser Buchreihe alles verstehen zu können. Ob es sich lohnt? meiner Meinung nach ja, denn hier bekommt der Leser eine wirklich epische und sehr interessante Geschichte zu lesen.

Für mich gab es in dem Band ein wiedersehen mit meinen geliebten Charakteren aus den Vorbändern, ich mochte dabei Paran am liebsten. Auch in diesem Band ist er wieder mit von der Partie und schließt unter anderem eine Wette mit Schattenthron. Was ich aber am meister vermisst hatte waren unter anderem die tollen Namen wie Gurgelschlitzer, Gütig, Schädeltod oder Blitzgescheit. Ich musste wirklich sehr oft schmunzeln und das obwohl es in diesem Band alles andere als Lustig zugeht, eher im Gegenteil. Während überall im Land die Forkul Assail erstarken und unseren Freunden den einen oder andern herben Verlust beibringen, kämpfen die Menschen darum ihren Platz unter dem Universum nicht zu verlieren. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten, sonst müsste ich spoilern und das mag ich nicht.

Es gibt also wieder das eine oder andere Widersehen mit schon bekannten Charakteren, auch Mandata Tavore mischt wieder mit und unsere Helden geraten immer mehr in Bedrängnis. In diesem Band spürt man wie sich alles in Bewegung setzt und wie die Weichen fürs Finale bereits gestellt werden. Die Zeichen stehen nicht so gut für Paran und co aber es gibt zumindest den einen oder anderen Hoffnungschimmer. Genauso wie einige andere Überraschungen gegen Ende des Buches hin.

Ich persönlich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, die Gespräche der Figuren untereinander haben mir wie immer gut gefallen. Der Humor blitzt immer wieder durch und auch die Spannung ist vorhanden. Für mich lag sie die ganze Zeit über dem Buch, weil ich eben merkte das nun alles auf ein Ziel hinausläuft. Und das werden wird im nächsten und letzten Band dann sicher auch gut abgeschlossen bekommen. Ich fürchte mich insgeheim schon von den Verlusten die es noch geben könnte.
Zum Schreibstil habe ich mich ja auch schon in den Bänden zuvor geäußert, aber gerne noch einmal. ich mag ihn, er ist leicht leserlich und Herr Erikson kann gut mit Worten umgehen. Ich konnte mir die Figuren sowie die Orte immer sehr gut vorstellen.
Für interessierte Leser, bitte die Reihe von vorne beginnen. Ihr kommt sonst nicht wirklich in die komplexe Geschichte rein und das wäre echt sehr schade. Hier bekommt man nämlich eine sehr spannende Welt mit Göttern, Drachen und Magie vorgesetzt die nicht nur von diesem Setting her schon klasse ist. Auch die einzelnen Figuren, die über die Reihe immer mehr beleuchtet werden, sind etwas besonderes und haben meiner Meinung nach auch genug Tiefe um sie liebzugewinnen. Macht doch einfach mal die Leseprobe auf und lest rein, vielleicht mögt ihr ja auch diese ungewöhnliche und faszinierende Welt der Götter und Menschen.

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