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Das Spiel der Götter 17: Die Schwingen der Dunkelheit von Steven Erikson

Endlich geht es weiter. Ich muss zugeben das ich nach fast einem Jahr Wartezeit zu Beginn ein paar kleine Schwierigkeiten hatte wieder in die Handlung zu finden. Zum Glück gibt es aber für die vielen Namen der ganzen Figuren im hinteren Teil des Buches eine Übersicht. Auch ist es zwingend erforderlich die Bände alle gelesen zu haben, denn sie bauen aufeinander auf und wer mitten drin anfängt ist hoffnungslos verloren. Das sich das aber lohnt, habe ich ja schon ein paar mal erwähnt. Wir bekommen eine epische Geschichte mit vielen eigenständigen Figuren und einer sehr komplexen Handlung.
Nun aber zu diesem Band.
Die Knochenjäger sind zurück und auf dem Weg in die Ödlande und es gibt auch ein Wiedersehen mit den Che`Malle. und man merkt beim Lesen das in diesem Buch alles ein wenig langatmiger, ruhiger zugeht. Zwar strebt alles auf ein gewisses Ziel hin, aber man fühl das es bist zum endgültigen ShowDown noch einiges zu klären gibt. In diesem Buch werden ein paar der Fragen aus den Vorbändern geklärt, aber noch nicht alle so das es auf jeden Fall schon mal spannend bleibt. Auch sind die Götter noch mit im Spiel und mischen kräftig mit. Mehr möchte ich zur Handlung auch gar nicht verraten, außer das sie mir in diesem Band ein wenig langatmiger vorkommt. Zum Ende hin wird es aber wieder spannender.
Bei den Charakteren ist es wie immer. Man kennt sie, ist mit ihnen schon einige Bücher lange unterwegs und liebt ihre kleinen Eigenheiten und ihre oft, auf den ersten Blick undurchsichtigen Wege. Was mir persönlich immer wieder gefallen hat sind die Namen der Figuren; Wühler, Kracke, Krumm, Fiedler, Atemlos, Balsam Totstink und viele mehr. Da hatte ich beim Lesen immer ein schmunzeln im Gesicht. Auch die Entwicklung der einzelnen Figuren hat mich sehr fasziniert. Kennt man eine Mandata Tavore zB aus den ersten Bänden, so bemerkt man ganz deutlich wie sie sich weiterentwickelt hat.
Zum Schreibstil kann ich mich dann auch nur wiederholen. Herr Erikson versteht es einfach mit einfachen Worten und Sätzen Figuren und Ort lebendig zu machen.

Ein etwas ruhigerer aber trotzdem auch spannender Teil der Buchreihe. Ich muss sagen das ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue. Es wurden wieder Fragen aufgeworfen und man merkt beim Lesen wie alles langsam aber sicher auf den Höhepunkt der Buchreihe zusteuert. Fantasy Fans bekommen hier einiges geboten, eine klasse- ja schon epische Fantasygeschichte – mit vielen Handlungswendungen, interessanten Figuren und sogar alten Göttern. Ich kann nur für mich sprechen, aber für mich ist Das Spiel der Götter eine der besten Fantasyreihen der letzten Jahre. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

 

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