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Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke von Julia Dippel

Da ich im Vorfeld schon ein wenig gehypt wurde und mich der Klappentext schon neugierig gemacht hatte, war ich natürlich umso neugieriger ob das Buch meine großen Erwartungen auch erfüllen kann. Und um es gleich mal vorweg zu nehmen, es konnte es. Ich habe es glatt an einem Abend durchgelesen weil ich einfach nicht aus Cassardim weg wollte.
Das Setting
Das Totenreich als Setting habe ich schon in sehr vielen guten Büchern gehabt, aber hier hat Frau Dippel mit großem Können etwas ganz eigenes geschaffen, so das Cassardim zwar auch dort spielt, aber wieder ganz neu ist. Mir gefielen die vielen kleinen Details mit denen sie ihre Romanwelt ausgeschmückt hat. Und diese Welt wurde mit tollen und interessanten Kreaturen gefüllt. Nox ist ein tolles Beispiel dafür.
Die Charaktere
Auch diese konnten mich überzeugen. Amaia hab ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist ein tolles junges Mädchen das sich in erster Linie um andere sorgt. Aber wer denk das sie nicht mehr drauf hat, wird eines besseren belehrt, den sie ist sehr mutig und im Buchverlauf sehen wir, das sie auch kämpfen kann wenn sie es muss. Für mich ist sie ein rundum gelungener weiblicher Charakter, der auch ohne männliche Hilfe bestehen kann.
Noár hat ihr allerdings ein wenig die Show gestohlen. Was für ein scharfer Charakter. Er ist ein wirklicher Bad Boy mit einem eher undurchschaubaren Charakter. Ich war beim Lesen immer hin und her-gerissen. Manchmal hätte ich ihm einen runterhauen können und dann wieder knutschen. Also er wurde seiner Rolle wirklich mehr als gerecht. Aber auch die anderen Charaktere finde ich persönlich sehr gut gelungen. Moe ihr kleiner Bruder ist ein toller kleiner Bursche, aber auch die vielen anderen wie Pash sind mir ans Herz gewachsen.
Die Handlung
Die Handlung hat mich richtig mitfiebern lassen. Es war durchweg spannend und ich konnte gar nicht genug von der Geschichte bekommen. Ich mochte die Atmosphäre in Cassardim und auch die Tatsache, das Amaia und ihre Geschwister immer in Gefahr schwebten. Es ist nicht immer alles auf den ersten Blick so wie man denkt und auch das gefällt mir sehr gut. Als Leserin werde ich gerne überrascht und freue mich auch wenn meine Annahmen sich entweder bestätigen oder eben nicht. Dank des wunderschönen bild reichen und leicht leserlichen Schreibstils der Autorin war es ein richtiger Lesegenuss.
Cassardim ist ohne Zweifel für mich eines der Fantasy Highlights 2019. Es hat einfach alles was ich mir als Leserin wünsche: eine spannende Handlung mit vielen Wendungen, einfach unglaublich toll entwickelte Charaktere, Atmosphäre und ein klasse Setting. Ich hoffe das es davon noch mindestens einen Teil gibt, denn ich will einfach noch nicht weg von Cassardim, Amaia, Noár und Co.

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1 thought on “Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke von Julia Dippel

  1. Hallo liebe Sarah,

    ich fand den Klappentext schon sehr anstrengend und habe gerade erst eine sehr neugierig stimmende Rezension gelesen, und auch deine weckt Lust, dieses Buch zu lesen, da einige Aspekte so klingen, als wären sie ganz nach meinem Geschmack. ^^ Ich werde es auf jeden Fall mal im Blick behalten!

    Liebe Grüße
    Dana

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