Buchreihe, Fantasy, Rezension

Shadowscent – Die Blume der Finsternis von P.M. Freestone

Darum geht es: In Aramtesch haben Düfte ein besonderes Gewicht. Mit ihnen unterscheiden sich die Reichen von den Armen und besonders begabte Menschen können als Duftmischer, einer Art Parfümer, großes vollbringen. Genau dieses Ziel verfolgt auch Rakel die mit ihrer Gabe eine Medizin für ihren Vater herstellen möchte. Dazu reist sie in den Palast und ist dort zur falschen Zeit am richtigen Ort. Denn der Kronprinz wird vergiftet und sie muss fliehen. Nur mit dem Gegenmittel kann Rakel ihr Leben noch retten. Der Harnisch des Prinzen, Ash verfolgt Rakel zunächst um sie auszuliefern. Doch schnell wird klar, das er ihr helfen muss um seinen Prinzen zu retten.

Setting:
Hier gefiel mir das Setting wirklich sehr gut, wenngleich ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte. Man bekommt zwar einige schöne Beschreibungen, der Rest bleibt aber dem Leser überlassen. Nicht schlimm, aber ich hätte mir da ein Ticken mehr gewünscht. Ansonsten finde ich Aramtesch sehr interessant. Es gibt insgeheim fünf sehr unterschiedliche Regionen die der Leser mit Rakel bereist. Amphorei hat mir dabei mit am Besten gefallen, die Wüstenregion hatte auf mich einen besonderen Reiz. Hier hätte ich mich auch über ein wenig mehr Ortsbeschreibungen gefreut.

Charaktere:
Rakel hat ein außergewöhnliches Talent, sie kann Düfte besser als andere von einander unterscheiden. Das hilft ihr die verschiedensten Düfte zu kreieren und Mittel zu brauen. Was ich an ihr mochte war das sie einen eigenen Kopf hat, sehr mutig ist und trotzdem auch mal ganz einfach ein normales Mädchen sein kann, das sich mit ihren Gefühlen unsicher ist. Sie wirkt auch fremden gegenüber aufgeschlossen. Im Gegensatz dazu ist Ash, der “Harnisch” des Prinzen eher verschlossen. Er ist pflichtbewusst und stellt seine Aufgabe den Prinzen zu schützen und zu retten über alles andere. Das er zudem noch ein Geheimnis verwahrt das ihn betrifft, macht ihn noch interessanter. Loyal und mutig sind auf jeden Fall zwei seiner Attribute.
Shadowscent hat für mich alles was ein gutes Buch ausmacht. Eine tolle Handlung, eine frische Idee – das mit den Düften mochte ich sehr gerne, tolle und unterschiedliche Charaktere und einige Wendungen die das Ganze interessant machen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht leserlich, wenngleich so einige Namen und Wörter nicht so einfach zu lesen sind. Dennoch hatte ich persönlich damit keine Probleme. Für mich war die Reise durch Aramtesch ein wundervoller Beginn und ich bin natürlich auf den nächsten Teil gespannt, da es am Ende einen sogenannten Cliffhänger gab.

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