Fantasy, Loewe, Rezension, Sciene fiction

Der Zwillingscode von Margit Ruile

Also das Cover ist ein echter Hingucker und passt auch wirklich klasse zum Buchinhalt. Gefällt mir echt super und hat mich auch gleich auf die Geschichte neugierig gemacht. Und die hat es wirklich in sich.
Handlung:
Vincent ist ein sogenannter Doppel C Bürger und das bedeutet nichts Gutes. Er darf deshalb weder die Schuld besuchen noch hat er besondere Vorteile, eher im Gegenteil. Wenn man nicht gerade ein A oder zur Not noch ein B hat, muss man mit einigen Schwierigkeiten und unschönen Dingen rechnen. Doch das ist nicht alles, er repariert mehr oder weniger illegal künstliche Haustiere und kommt so in Kontakt mit der geheimnisvollen Alina die sein Leben in eine neue Bahn lenkt. Von da ab ist Vincent wirklich mittendrin in einem Abenteuer das mich persönlich regelrecht ans Buch gefesselt hat.
Schnell wird Vincent klar, das er das was seine Mutter begonnen hat, zu Ende führen will und damit stürzt er sich in einen echt gefährlichen Kampf gegen die Simulation die alles andere als harmlos ist.  Es ist durchweg spannend, interessant und zeigt einen echt erschreckenden Weg, den es nehmen könnte, würde es tatsächlich mal so eine Simulation geben. Man bekommt beim Lesen schon ein ganz mulmiges Gefühl wenn man so an die Entwicklung der künstlichen Intelligenz denkt. Viel mehr will ich aber auch nicht verraten, denn ihr solltet das wirklich selber Lesen. Es ist spannend und die Handlung hat ein paar echt tolle und nicht vorhersehbare Wendungen. Was ich noch toll fand war der Bezug der alten Frau am Buchende zur Geschichte. Sowas mag ich echt sehr gerne.

Charaktere: Vincent war am Anfang eher zurückhaltend und ich hatte echt ein wenig Mitleid mit ihm. Durch seinen miesen Sozialen Status hatte er auch keine Freunde und das Verhältnis zu seinem Vater war auch ein wenig gespannt. Trotzdem ist er hilfsbereit, loyal und ein wenig neugierig. Das er auch mehr Mut im Laufe der Geschichte bekommen hat, fand ich auch sehr schön. Zarah und Quentin mochte ich auch, aber am interessantesten fand ich neben Vincent noch Alina. sie wirkte von Anfang an sehr geheimnisvoll.

Dank der leicht leserlichen und schönen Erzählsprache der Autorin war ich von der ersten Seite an an das Buch gefesselt. Es ist schon Können wenn man mit nur wenigen und einfachen Worten eine Welt aufbauen kann in der sich der Leser wohlfühlt und der Hauptfigur bereitwillig auf das Abenteuer folgt. Hier fühlte ich mich als wäre ich mit Vincent unterwegs. Habe mit gefiebert und mir fast die Fingernägel abgekaut vor Spannung.

Was für ein tolles Buch. Ich bin wirklich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr davon weggekommen. Ich mochte diese Sciene-Fiction Geschichte die einen Hauch Dystopie versprüht. Dazu fand ich die Handlung einfach spannend und auch sehr gut umgesetzt. Die Autorin hat auf nur knapp 320 Seiten ein wirkliches kleines Meisterwerk geschaffen.
Lieben Dank an Frau Natalie Weber von der Literaturtest GmbH & Co. KG und dem Löwe Verlag.

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