cbt, Rezension

Like a good girl – Denn sie wissen, was du getan hast von Claire Eliza Bartlett

Alles beginnt mit dem Mord an Emma, einem jungen Highschool Mädchen das überall eher als nett und zurückhaltend bekannt war. Doch schnell wird klar, das hinter allem noch mehr steckt. Was hier sehr spannend klingt, findet sich auch im Buch wieder. Hauptbestandteil der Geschichte ist natürlich der Mord an Emma und die drei vermeintlich verdächtigen Mädchen Cloud, Avery und Gwen. Diese drei Girls rücken bei den Ermittlungen sehr schnell in den Fokus der Ermittler und so wie es zunächst aussieht, hat auch jede der drei ihre Gründe etwas damit zu tun zu haben. Doch es ist nicht alles wie es scheint. Ich kann nur soviel verraten, es gibt einiges falsche Fährten und am Ende steht eine Enthüllung die ich so nicht erwartet hätte. Mehr verrate ich jetzt aber nicht, denn das solltet ihr lieber selber lesen.

Gehen wir doch statt dessen lieber auf die einzelnen Charaktere ein. Gwen ist eine kleine Streberin die mit Emma um einen Stipendiums Platz gekämpft hat. Es erscheint als würde sie dafür alles tun. Doch so ist Gwen nicht, sie ist zwar sehr ehrgeizig, aber hat durchaus auch viele andere Seiten die sie wieder liebenswürdig machen. Dann haben wir Avery, die sich mit ihren Gefühlen herumschlägt und Gwen die ihren Eltern noch eine Wahrheit beichten will, mit der sie schon lange zu ringen hat. So unterschiedlich die drei Mädchen auch sind, aber alle drei haben etwas gemeinsam.

Vielleicht habt ihr schon bemerkt das ich nicht zu sehr ins Detail gehe, aber ich möchte auf gar keinen Fall die Überraschung zerstören die den Leser noch erwartet. Auch das Thema des Buches wird von Seite zu Seite immer klarer und ich war ein wenig schockiert, als sich mir das ganze Ausmaß der Handlung offenbart hat. Denn genau das ist was die drei gemeinsam haben, ob das was schönes ist oder nicht müsst ihr selber lesen. Das Thema ist jedenfalls ein sehr wichtiges und leider auch ein aktuelles.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde die Thematik kann gar nicht oft genug auf den Tisch gebracht werden. Vor allem auch, weil man hier gut die Folgen sehen konnte. Es soll wachrütteln und zum nachdenken anregen und das ist der Autorin meiner Meinung nach auch gut gelungen. Ich persönlich fand es spannend zu lesen weil man auch nicht gleich sofort auf der richtigen Fährte war. Und ich denke auch, das Betroffene nicht immer sofort sich offenbaren und es dann zu schlimmen Dingen kommen kann. Das wurde hier gut verarbeitet und auch die zwischenmenschlichen Probleme von Avery und Gwen kamen gut rüber. Vielleicht war es ein wenig viel gleich zwei so gewichtige Themen in einem Buch zu verpacken, aber ich fand es echt gut und lesenswert.

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