Buchreihe, Fantasy, one, Rezension

Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde von Isabella May

Handlung:
Lelanis Amulett öffnet sich zum ersten Mal an ihrem achtzehnten Geburtstag und offenbart ihr das sie in die Ferne reisen muss um an den Ort zu gelangen an den es sie wie von unsichtbaren Fäden gezogen zieht. Dabei hat sie Haze an ihrer Seite, der seit Kindstagen an ihr bester Freund ist. Als die beiden sich aufmachen, lernen sie bei einer schicksalhaften Begegnung im Wald den adeligen Kyran kennen. Dieser ist nicht nur sehr anziehend sondern auch geheimnisvoll. Er bietet an die beiden zu begleiten da sich ihre Ziele decken. Haze ist davon nicht sehr begeistert, Lelani jedoch umso mehr. Und so machen sie sich auf. Unterwegs lauern Gefahren und Lelani muss einige Entscheidungen treffen die ihr alles andere als leicht fallen. Dazu ist sie noch nicht richtig in ihrem Talent ausgebildet und macht sich im weiteren Verlauf eine mächtige Feindin. Mehr will ich an der Stelle auch nicht verraten. Ich finde das Buch ist es schon Wert selber gelesen zu werden. Ich habe zwar eine kleine Kritik, aber sonst hat es mir gut gefallen.
Am Schreibstil ist meine Kritik nicht festgemacht. Dieser ist wirklich schön bildhaft, fast schon märchenhaft und man bekommt schöne Wortbilder geliefert. Schnell taucht man in die Handlung ein und die Autorin versteht es auch sehr gut die Spannung einzubauen. Ebenso wie zwischenmenschliche Gefühle.
Da nun aber auch schon der kleine Punkt der mich einfach sehr gestört hat. Und das ist dieser Dreiecks- Beziehungsaufbau. Lelani ist hin und hergerissen zwischen den beiden und man hat beim Lesen oft mal das Gefühl sie festzuhalten, durchzuschütteln um dann zu sagen das sie sich nun endlich mal entscheiden soll. Das passt einfach mehr zu einem Mädchen mit vierzehn als einer achtzehnjährigen. Aber das ist auch schon Meckern auf hohem Niveau, denn ansonsten hat mir das alles echt gut gefallen.

Charaktere:
Lelani ist wie das Mädchen von nebenan das man gerne zur Freundin hat, sie ist ein wenig verspielt, mutig und hält zu ihren Freunden. Auch sonst mochte ich sie und ihre Art sehr gerne. Auch wenn mich das bereits erwähnte hin und her im Gefühlsleben eher genervt als begeistert hat. Doch es war für die Handlung schon in Ordnung. Was ich an Lelani auch mochte ist ihre Zielstrebigkeit. Sie will ihrem Weg folgen und das bis zum Ende. Und der Name klingt auch richtig schön.
Haze fand ich auch toll. Am Anfang gefiel er mir aber besser, da war er mehr neckend und selbstbewusst. Erst als Kyran dazukam hat er sich eher ein wenig ins negative verändert. Er war mürrisch und man wusste sofort beim Lesen das er eifersüchtig war. Ein wenig später im Buch hat er sich dahingehend aber sehr gebessert. Kyran ist mir bei der ersten Begegnung sympathischer gewesen als später. Seine Art kam mir affektiert und überheblich vor., das hat ihm bei mir einige Pluspunkte gekostet. Das ist vor allem der Tatsache geschuldet das er seine Gefühle durchblicken lies und sich dann wieder wie ein A… benommen hat.
Trotz alle dem habe ich das Buch aber sehr genossen und ich habe es auch wieder fast in einem Rutsch durchgelesen. Das Ende hin war auf jeden Fall sehr spannend. Und ich mochte neben der eigentlichen Handlung auch die Nebengeschichte mit dem Blutwolf. Das hat sich alles sehr schön eingefügt und ich hatte das Gefühl ein Märchen zu lesen. Ich mochte die schönen Ortsbeschreibungen und die Mondmagie sowie die Erklärungen dazu. Natürlich bin ich jetzt auf den nächsten und leider letzten Band gespannt.

 

2 thoughts on “Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde von Isabella May

  1. Hallo liebe Sarah,

    den Schreibstil mochte ich, davon abgesehen hat mich dieses Buch leider enttäuscht. Mir ist die Dreiecksgeschichte unheimlich auf den Keks gegangen, ich persönlich fand Lelani auch anstrengend und die Handlung zu vorhersehbar. Es freut mich aber, dass dich die Geschichte überzeugen konnte! :)

    Liebe Grüße
    Dana

    PS: Ich veranstalte in zwei Wochen einen Lesemarathon, vielleicht hast du ja Zeit & Lust, mitzumachen – ich würde mich freuen! :)

    1. Hallo Dana :)
      Ja, das habe ich glaub ich auch bemängelt. Ich mochte das Setting ganz gerne, die Ideen mit dem Mond usw. und auch der Erzählstil war wirklich sehr schön zu lesen. Bei mir sind es auch manchmal die leichteren Geschichten die mir gefallen können, wenn ich sonst immer komplexere Fantasy lese wie von zb Sanderson^^

      Danke für die Einladung, ich werde sehen das ich es schaffe :)

      Liebe Grüße Sarah

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