
Nur eine Erinnerung von dir entfernt …
In einer Welt, in der Erinnerungen zur Währung werden, hat Maree nur ein Ziel: ihre eigenen wiederzuerlangen. Doch ihr Plan, diese aus dem Archiv der Stadt zu stehlen, scheitert. Denn sie ist nicht die Einzige, die vorhat, dort nach ihrer Vergangenheit zu suchen. Bei ihrer ersten Begegnung mit Cayde begreift sie nicht, warum sein Blick sie so trifft. Doch als er einen Namen nennt, der ihr vage bekannt vorkommt, bestätigt sich ihr Misstrauen. Offenbar weiß er mehr, als er zugeben mag. Trotz aller Geheimnisse verbünden sie sich miteinander: Maree, um sich zu erinnern – Cayde, um zu vergessen. Denn auf ihm lastet ein Fluch, der die Schatten seines früheren Lebens immer wieder heraufbeschwört. Und Maree ahnt nicht einmal, dass ihre Schicksale längst miteinander verwoben sind …
„Würde die Bank der Erinnerungen existieren, würde ich meine dort abgeben, nur um dieses Buch noch einmal neu zu lesen. Bittersüße Romance, Banter und so viel Yearning … Noch mal bitte!“
SPIEGEL-Bestsellerautorin Emily Bähr. Freiexemplar

Würdest du deine Erinnerungen zu Geld machen, wenn du es könntest? Diese Frage habe ich mir gleich auf den ersten Seiten gestellt und meine Antwort war sofort: Nein. Denn Erinnerungen sind für mich ein Stück von einem selbst. Genau deshalb konnte ich mich auch so gut in Maree hineinversetzen.
Maree hatte nämlich keine andere Wahl und muss genau das tun. Ich habe richtig mit ihr mitgefiebert, als sie in der Menge steht und verzweifelt nach einem Weg sucht, an ihre Erinnerungen heranzukommen.
Die Idee, Erinnerungen in einer Art Spieluhr zu speichern, hat mir dabei richtig gut gefallen. Auch Maree als Charakter mochte ich sehr. Sie hat so viel verloren und erinnert sich nicht einmal mehr an ihren eigenen Namen. Deshalb nennt sie sich selbst „Blue“. Und Blue will unbedingt herausfinden, wer sie wirklich ist. Dafür bricht sie in das Gebäude ein, in dem sich ihre Erinnerungen befinden. Natürlich läuft nicht alles nach Plan und sie trifft dort auf jemanden aus ihrer Vergangenheit, der sie zu kennen scheint: Echo.
Auch er hat einen guten Grund, in diesem Gebäude nach seiner Spieluhr zu suchen. Allein diese Ausgangssituation fand ich schon unglaublich spannend und auch das Setting hat mir sehr gut gefallen.
Aber die Geschichte hat natürlich noch mehr zu bieten. Denn Echo kennt Maree und die beiden verbindet deutlich mehr, als sie zunächst wissen. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Dynamik zwischen den beiden. Auch Echo kämpft mit seinen eigenen Gefühlen und nach und nach wird klar, dass sie ein gemeinsames Ziel verfolgen.
Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. Ich mag Geschichten, die neue Ideen mit Spannung und interessanten Charakteren verbinden, und genau das bekommt man hier. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Welt und die einzelnen Szenen beim Lesen sehr gut vorstellen und war schnell mitten in der Geschichte.
Echos of Eternity ist für mich eine spannende Geschichte über Erinnerungen, Identität, Verlust und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn ihm seine eigene Vergangenheit genommen wird. Besonders die Grundidee rund um die Erinnerungen und die Verbindung zwischen Maree und Echo hat mir sehr gut gefallen.
FAZIT
Echos of Eternity hat mich mit seiner ungewöhnlichen Idee, der spannenden Handlung und den beiden Protagonisten schnell in seinen Bann gezogen. Besonders die Frage, was Erinnerungen eigentlich für unsere Identität bedeuten, fand ich richtig interessant. Maree und Echo haben mir als Duo sehr gut gefallen und ich mochte besonders, wie sich ihre gemeinsame Geschichte nach und nach entfaltet. Für mich eine spannende und emotionale Geschichte mit einer tollen Grundidee, die ich sehr gerne gelesen habe.
- Fantasy Romance
- Mystery
- Amnesia
- Slow Burn
- Second Chance
- Found Family
Bewertung: Echos of Eternity erhält 5 von 5 Sternen
